Mineralfutter für Pferde

Mineralstoffbedarf des Pferdes
Jede Pferdebesitzerin und jeder Pferdebesitzer versucht sein Pferd nach bestem Wissen und Gewissen zu versorgen. Damit Pferde gesund und leistungsfähig bleiben, benötigen sie eine bedarfsdeckende Fütterung unter anderem mit Mineralien. Ob ein Pferd genügend Energie über seine Fütterung bekommt, kann leicht anhand des Leistungsvermögens und der Körpersubstanz gesehen werden. Aber wie kann die Mineralstoffversorgung überprüft werden?

Welchen Bedarf an welchem Mineralstoff ein Pferd hat, wurde und wird laufend anhand von Studien ermittelt und ist tatsächlich unterschiedlich. Ein Beispiel: Ein Pferd im Wachstum baut seine Größe und damit sein Skelett weiter auf. Dabei entsteht mehr Knochenmasse, das ist messbar. Auch der Calciumgehalt dieses Knochenzuwachses ist messbar.
Daraus will man ableiten, wie viel Calcium im Futter sein muss. Dazu werden noch Einflüsse wie die Verdaulichkeit von Calciumquellen einbezogen und das Ganze hochgerechnet. Unterm Strich bleibt eine Mengenangabe für Calcium, die im Futter eines wachsenden Pferdes nicht fehlen darf. Ob die Rechnung stimmt, ist einfach zu kontrollieren. Bekommt ein Pferd mindestens so viel von einem Mineral über sein Futter, wie die ermittelte Versorgungsempfehlung sagt, sind keine negativen Auswirkungen durch einen Mangel zu erwarten. Das Pferd wächst wie erwartet.
Der jeweils benötigte Bedarf hängt außer vom Körpergewicht des Pferdes maßgeblich von seiner Leistung ab. Das bedeutet, eine tragende Stute hat einen anderen Bedarf an Mineralien als ein Pferd, das geritten wird (z. B. durch die Anbildung des Fohlens und der späteren Milchbildung). Ein Pferd, das jeden Tag schwer arbeitet, hat wiederum einen anderen Bedarf als ein Pferd, das nur leicht arbeitet, z. B. weil der Verlust an Mineralien über Schweiß ein anderer ist.
Tabelle 1 - Beispielbedarf an Mineralstoffen
| Mineralstoff | Erhaltungsbedarf/ kg KM^0,75 | Trächtige Stute 335 Tag 500 kg | Leichte Arbeit 500 kg ca. 8 Liter Schweiß | Schwere Arbeit 500 kg ca. 17 Liter Schweiß |
|---|---|---|---|---|
| Calcium (g) | 0,16 | 60 | 17 | 17 |
| Phosphor (g) | 0,11 | 41 | 12 | 12 |
| Magnesium (g) | 0,053 | 6,4 | 6 | 6 |
| Natrium (g) | 0,027 | 4,5 | 32 | 68 |
| Kalium (g) | 0,139 | 16 | 28 | 43 |
| Chlorid (g) | 0,015 | 2,5 | 50 | 100 |
| Kupfer (mg) | 1 | 106 | 106 | 106 |
| Zink (mg) | 4-4,5 | 476 | 423 | 423 |
| Eisen (mg) | 4-5 | 529 | 423 | 423 |
| Mangan (mg) | 4-4,5 | 476 | 423 | 423 |
| Selen (mg) | 0,01 | 1,6 | 1,2 | 1,6 |
| Jod (mg) | 0,015 | 1,6 | 1,6 | 1,6 |
Quelle: Coenen et al. (2019), Gfe (2014)
Mineralstoffgehalte der Fütterung
Festzuhalten ist zunächst: Ohne ein Mineralfutter sind Pferde in der Regel nicht ausreichend mit Mineralien versorgt. Den größten Anteil der Mineralien nehmen Pferde über Raufutter auf (z. B. Heu, Heulage, Gras), weil diese auch den größten Teil der Ration ausmachen (nicht, weil sie besonders mineralstoffreich sind). Da die Inhaltsstoffe von Heu naturgemäß stark schwanken, liegt idealerweise eine Heuanalyse des gefütterten Heus vor. Beim Kupfer- und Zinkgehalt im Heu von einer Wiese ist für die Folgejahre ein ähnlicher Gehalt zu erwarten.
Ist eine Heuanalyse nicht möglich, weil z. B. die Heuchargen im Stall häufig wechseln, kann als Behelfslösung auch mit Durchschnittswerten gerechnet werden. Dazu können unter anderem die von der LUFA Nord-West veröffentlichten Werte verwendet werden. Zu beachten ist jedoch, dass die tatsächlich im Heu enthalten Mineralstoffe davon auch stark abweichen können.
Tabelle 2 - Durchschnittliche Mineralstoffgehalte im Heu
| Heu | Mittelwerte 2022 (Schwankungsbreiten, 2%-, 98%-Perzentil) | Zielwerte |
|---|---|---|
Trockensubstanz | 87,1 | > 85 |
Calcium | 0,42 | 0,5 - 0,7 |
Phosphor | 0,21 | 0,25 - 0,4 |
Natrium | 0,10 | > 0,1 |
Magnesium | 0,16 | 0,15 - 0,4 |
Kalium | 1,71 | < 3,00 |
Kupfer | 4 | 6 - 15 |
Zink | 25 | 50 - 200 |
Mangan | 131 | > 50 |
Eisen | 177 | > 80 |
Jod | 0,13 | 0,1 - 0,2 |
Selen | 0,05 | 0,1 - 0,2 |
Quelle: LUFA Nord-West (2022); NRC (2007), Coenen et al. (2019)
Um die Menge der über die Fütterung aufgenommenen Mineralstoffe zu berechnen, muss zunächst die Menge der gefressenen Futtermittel und deren Mineralstoffgehalt ermittelt werden. Da man mit Mengenangaben wie „eine Scheibe“ „ausreichend“ „großer Haufen“ „zwei Schippen“ oder „eine Handvoll“ schlecht rechnen kann, ist es sinnvoll, sämtliche Futtermittel einer Tagesration zu wiegen. Das betrifft sowohl das Heu als auch Ergänzungsfutter wie Mineralfutter oder Krippenfutter. Wie viel Gras ein Pferd auf der Koppel frisst, kann näherungsweise anhand unserer Tabelle ermittelt werden.
Der Mineralstoffgehalt von Ergänzungsfutter wie Müslis oder Mineralfutter ist auf dem Etikett unter Inhaltsstoffe bzw. Zusatzstoffe vermerkt. Die angegebenen Werte beziehen sich auf 1 Kilogramm des Produkts (ursprüngliche Substanz).
Blut- Haarmineralanalyse vs. Rationsberechnung
Die allgemeine Erwartung ist, dass man anhand der Analyse von ein paar Haaren oder etwas Blut bereits weiß, ob einem Pferd etwas fehlt oder ob es optimal versorgt und gesund ist. Aber so einfach ist es leider nicht.
Beim Blick auf das Blutbild oder die Haarmineralanalyse eines eigentlich fitten Pferdes bekommt man oftmals schnell einen riesigen Schreck, wenn der eine oder andere Wert nicht im Normbereich oder nicht in dessen Mitte liegt. Im ersten Moment ist vor allem bei Mineralien in vielen Fällen der „natürliche“ Reflex: Was nicht in ausreichender Menge im Blut vorhanden ist, muss mehr gefüttert werden und was zu viel im Blut gefunden wurde, sollte reduziert werden. Bei einigen Mineralstoffen lässt sich anhand des Blutes überhaupt keine Aussage über die Versorgungslage treffen. Auch Haarmineralanalysen sind in ihrer Aussagekraft äußerst begrenzt. Mehr zum Thema Haarmineralanalyse beim Pferd finden Sie hier.
Daher gilt nach heutigem Stand der Wissenschaft die Rationsberechnung immer noch als Goldstandard, um die Versorgung sicherzustellen.
Um zu überprüfen, ob ein Pferd bedarfsdeckend mit Mineralien versorgt ist, wird der Gehalt in der Ration dem Bedarf des Pferdes entgegengestellt. Bei einer Rationsberechnung wird somit ermittelt, welche Menge an Nährstoffen Ihr Pferd über die Fütterung aufnimmt und ob diese Menge ausreicht, seinen Bedarf zu decken oder vielleicht schon zu viel des Guten ist.
Warum verschiedene Mineralfutter?
Die Gehalte an Mineralstoffen im Grundfutter können sehr stark schwanken und auch der Bedarf von Pferden ist unterschiedlich. Daher gibt es verschiedene Mineralfutter auf dem Markt, um die Lücken gezielt zu schließen.
Wird ein Pferd z. B. getreidefrei gefüttert und erhält ein phosphorarmes oder wenig Heu, kann es zu einem Phosphormangel kommen. Ein passendes Mineralfutter sollte also genügend Phosphor enthalten, um diese Lücke schließen zu können. Ein anderes Beispiel: Eine trächtige Stute hat beispielsweise einen höheren Bedarf an Calcium, Phosphor, Zink, Eisen und Mangan als ein Reitpferd. Zudem darf sie keinesfalls in einen Kupfermangel geraten, da dies zu Chips (OCD) beim Fohlen führen kann. Daher empfiehlt es sich in diesem Fall ein Mineralfutter speziell für die Zucht zu verwenden.
Neben Mineralstoffen enthalten Mineralfutter in der Regel auch Vitamine und weitere Nährstoffe wie Aminosäuren. Auch hier unterscheidet sich der Gehalt in der Grundfütterung und auch der Bedarf der Pferde stark. Während über den Sommer durch frisches Gras die Versorgung mit Vitaminen wie Vitamin E und Vitamin A gut aussieht, wird sie bei der Fütterung von gelagertem Heu schnell knapp. Die Aminosäurenversorgung leidet besonders unter gewässertem/bedampftem Heu, wenig Heu oder spät geschnittenen Heuqualitäten. Kommt es zu einem Mangel an Aminosäuren, können nicht nur keine Muskeln aufgebaut werden, sondern werden eventuell sogar zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels abgebaut. Erfahren Sie mehr dazu in unseren Fachbeiträgen Wässern und Bedampfen von Heu sowie zur Proteinversorgung des Pferdes.
Pferde mit muskulären Problemen profitieren von einer sehr guten Versorgung mit Vitamin E und Aminosäuren. Für Zuchtpferde ist demgegenüber bspw. Betacarotin als Vorstufe von Vitamin A sehr wichtig, da es sich positiv auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Unserer Erfahrung nach wirken sich B Vitamine positiv auf die Rittigkeit und das Nervenkostüm aus, was sie für Sportpferde unverzichtbar macht.
Neben Mineralfuttern, als eine Mischung vieler verschiedener Mineralien und häufig auch Vitaminen, gibt es auf dem Markt auch einzelne Mineralien zu erwerben. Theoretisch ist es möglich, auch anhand vieler Einzelpräparate ein Pferd bedarfsdeckend mit Mineralien zu versorgen. Unserer Erfahrung nach geht das aber sehr häufig schief und deswegen empfehlen wir dieses Vorgehen nicht. Schließlich muss nicht nur der Gehalt an Mineralien im Grundfutter und der Bedarf des Pferdes beachtet werden, sondern auch die Interaktion der Mineralien untereinander.
Bei zu viel Zink kann es z. B. zu einem Kupfermangel kommen, da die beiden Mineralien um ihre Aufnahme in den Körper konkurrieren. Hinzu kommt der praktische Aufwand, jeden Tag jedes Präparat exakt zu dosieren. Ein gutes Mineralfutter deckt deshalb nicht nur den Bedarf, sondern enthält die Mineralien auch in einem austarierten Verhältnis zueinander.
Auch von hohen Gaben eines einzelnen Minerals lässt man ohne triftigen Grund und exakte Rationsberechnung lieber die Finger, da es schnell zu nicht optimalen Verhältnissen der Mineralien untereinander oder gar zu einer Überversorgung kommen kann. Das betrifft auch die Kombination von Mineralfuttern mit mineralisierten Müslis, auch hier ist auf eine ausgewogene Versorgung zu achten.
Risiko Überdosierung
Wichtig festzuhalten ist an dieser Stelle: Mineralien kann man unterschiedlich leicht überdosieren. Besonders Jod und Selen haben nur einen geringen Spielraum zwischen bedarfsdeckender Versorgung und Überdosierung (siehe Tabelle 3), da der Körper sie unabhängig von seinem Bedarf aus dem Darminhalt resorbiert, gleichwohl der Bedarf sehr gering ist.
Wird zum Beispiel zu viel Selen gefüttert, kommt es zu Haarverlust an Mähne und Schweif und in manchen Fällen sogar zum Ausschuhen (Verlust der Hornkapsel am Huf). Aber auch andere Mineralstoffe haben, wenn zu viel von diesen gefüttert wird, negative Auswirkungen. So führt beispielsweise das 3-Fache des Zinkbedarfs zu einer Darmfloraverarmung.
Neben einer absolut zu hohen Menge eines Mineralstoffs, die aufgenommen zu Problemen führt, hat ein Zuviel noch weitere Nachteile. Mineralstoffe interagieren untereinander. Zu viel an Zink im Vergleich zu Kupfer kann dazu führen, dass trotz eigentlich bedarfsdeckender Kupferversorgung ein Kupfermangel entsteht (sekundärer Kupfermangel). Ein zu viel an Phosphor gegenüber Calcium führt zu einer schlechteren Calciumverwertung und dadurch im schlimmsten Fall zu Problemen mit den Knochen. Daher wird ein Calcium-Phosphor-Verhältnis von 1,5:1 bis 2:1 in der Gesamtration (nicht im Mineralfutter) empfohlen.
Tabelle 3 - Überversorgung mit Mineralstoffen
| Mineralstoff | Mögliche gesundheitliche Folgen einer Überversorgung |
|---|---|
Calcium | Harnsteine |
Phosphor | Harnsteine, Darmsteine |
Magnesium | Harnsteine, Erregungszustände, Durchfall |
Natriumchlorid | Ansäuerung des Blutes, Durchfall, Gefahr der Vergiftung, wenn kein Wasser zur Verfügung steht |
Kalium | Muskelschwäche, Herzrhythmusstörung |
Kupfer | Verminderte Zinkaufnahme, Leberschäden |
Zink | Verarmung Mikrobiom |
Eisen | Eisenspeicherung in Leber |
Mangan | Anämie (Blutarmut) |
Selen | ringförmige Einschnürungen an Hufen, Ausschuhen der Hufkapsel, Haarverlust an Mähne und Schweif sowie unspezifische Lahmheiten |
Jod | Hemmung der Schilddrüse, bei tragenden Stuten lebensschwache Fohlen mit Kropf |
Quelle: Coenen et al. (2019), Miyazawa et al. (1979), Zeyner et al. (2017), Paßlack et l. (2022)
Beispielrechnung:
Zinkbedarf pro Tag
- Angegebener Zinkbedarf 4,5 mg /kg KM^0,75 Zinkbedarf für ein 600 kg schweres Pferd: 4,5 mg/kg KM^0,75 *600 kg ^0,75 = 546 mg
Zinkgehalt der Ration:
- 12 kg Heu enthalten 275 mg Zink (27 mg/kg TS * 0,85 (Trockensubstanzgehalt) * 12 kg)
- 60 g Magnolythe® S 100 liefern zusätzlich 528 mg Zink (8800 mg * 0,06 kg)
- Gesamtgehalt der Ration: 803 mg Zink
- Schlussfolgerung: Mit Heu alleine ist der Zinkbedarf nicht gedeckt, in Kombination mit Magnolythe® S100 ist das Pferd gut mit Zink versorgt, ohne eine Überversorgung zu riskieren
Mit Hilfe einer Rationsberechnung kann somit sichergestellt werden, dass die Fütterung ausreichend Mineralien enthält, um den Bedarf Ihres Pferdes zu decken. Auf diese Art können nicht nur im Nachhinein Nährstoffmängel erkannt und behoben werden, im besten Fall wird die Ration frühzeitig optimiert, so dass erst gar keine Versorgungslücken entstehen. Eine Heuanalyse kann dabei sehr wertvoll sein, um den tatsächlichen Nährstoffgehalt der Fütterung zu ermitteln, allerdings macht eine Analyse nicht in jedem Fall immer Sinn.
Fazit
Wenn man herausfinden möchte, ob ein Pferd gut mit Mineralien versorgt ist, ist die Rationsberechnung nach wie vor das Mittel der Wahl. Der Grund: Weder Haarmineralanalysen noch Blutbilder lassen eine sichere Aussage zur Mineralstoffversorgung zu. Ausgenommen ist hier die Überprüfung von Selen, dessen Versorgungslage im Blut gut nachprüfbar ist.
Eine Heuanalyse ist eine gute Wahl, um die Ration ganz genau berechnen zu können und weitere Futtermittel wie Kraftfutter und Ergänzungsfutter auf die Inhaltsstoffe abzustimmen. Generell ist davon auszugehen, dass eine Ration ohne Mineralfutter insbesondere bei Kupfer, Zink, Selen und Jod Nährstofflücken aufweist. Um unsere Pferde gesund und leistungsfähig zu erhalten, ist also eine Mineralstoffergänzung notwendig.
Auch eine Rationsberechnung zur Überprüfung der Mineralstoffversorgung oder bei gesundheitlichen Problemen führen unsere Tierärzte und ausgebildeten Fütterungsspezialisten gerne für Sie durch.
Unsere Rationsberechnung
Bei einer Rationsberechnung machen wir uns zunächst ein möglichst genaues Bild von Ihrem Pferd, der aktuellen Fütterung und Ihren Möglichkeiten, die Fütterung gegebenenfalls anzupassen.
Verhaltensweisen Ihres Pferdes und sonstige Informationen, die uns Aufschluss über eine nicht optimale Fütterung geben, sowie die bisherige Fütterung und das Management wie Haltung und Entwurmung ermitteln wir mit Hilfe unseres Fragebogens. Weitere Informationen wie Blutbefunde, die Ergebnisse einer Heuanalyse, die medizinische Vorgeschichte, Fotos, Videos und eine Heuprobe zur grobsinnigen Untersuchung durch unsere Experten sind herzlich willkommen.
Anhand Ihrer Angaben berechnen wir die Nährstoffgehalte der aktuellen Fütterung und vergleichen sie mit dem Bedarf Ihres Pferdes. Je nach Ergebnis und Problemstellung berechnen wir auf Basis dieser Informationen eine individuell optimierte Fütterung passend zu Ihnen und Ihrem Pferd und helfen Ihnen bei der Umsetzung.
Unsere Mineralfutter
Unsere Mineralfutter sind alle eine gute Wahl, um die Versorgung mit Mineralien zu sichern. Um individuell auf die Bedürfnisse Ihres Pferdes eingehen zu können, bieten wir vier verschiedene Mineralfutter für Reit- bzw. Freizeitpferde und ein Zuchtmineralfutter an.
In der Regel ist Ihr Pferd durch die hochkonzentrierten Rezepturen bereits mit 10 g unserer Mineralfutter je 100 kg Körpergewicht optimal mit Mineralstoffen versorgt. Bei größeren Nährstofflücken in der Grundfütterung, wie sie z. B. bei nährstoffarmem, gewässertem/bedampftem Heu oder geringer Heumenge entstehen profitiert Ihr Pferd in vielen Fällen von 15 g/100 kg Körpergewicht.
Magnolythe® S100
Magnolythe® S100 ist unser seit Jahrzehnten unser bewehrter Premium-Mineral-Vitamin-Biokatalysator. Durch die Bereitstellung von Mikronährstoffen (die als Coenzyme und Cofaktoren fungieren) wird der bedarfsabhängige Stoffwechsel versorgt und damit auch unter anderem die Rittigkeit optimiert.
So ist Vitamin B 1 (Thiamin) besonders wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel und die Funktion des Nervensystems. Unsere Kunden berichten außerdem häufig von einer Wirkung auf das Verhalten des Pferdes, so werden faule Pferde fleißiger und übereifrigen fällt es leichter bei der Sache zu bleiben.
Magnolythe® S100 liefert neben Mineralien und Vitaminen auch essenzielle Aminosäuren, die besonders bei Muskelarbeit wichtig sind. Darüber hinaus wurde der antioxidative Effekt von Magnolythe® S100 wissenschaftlich bestätigt. Im Vergleich mit unseren anderen Mineralfuttern besticht unser Biokatalysator Magnolythe® S100 vor allem durch seinen sehr hohen B-Vitamin-Gehalt.
Magnomyoforte®
Magnomyoforte® ist unsere getreidefreie und calciumarme Mineralstoff-, Vitamin- und Aminosäurenergänzung. Durch den hohen Gehalt an Antioxidantien wie Vitamin E, Cystein und weiteren essenziellen Aminosäuren eignet sich dieses Mineralfutter besonders für Pferde mit muskulären Problemen (u. a. einem hohen Muskeltonus). Aber auch Pferde mit einem geringen Aminosäurengehalt in ihrer Grundfütterung profitieren von der enthaltenen Extrazulage an essenziellen Aminosäuren. Der antioxidative Effekt von unserem Magnomyoforte® wurde wissenschaftlich zellbiologisch nachgewiesen.
Aufgrund des niedrigen Stärke- und Zuckergehalts und der getreidefreien Rezeptur eignet sich Magnomyoforte® bestens für empfindliche Pferde, wie z. B. mit PSSM 1 und 2, Cushing oder EMS.
Magnometabol®
Magnometabol® ist unsere getreidefreie Mineralstoff- und Vitamin-Ergänzung für erwachsene Pferde, die speziell für getreidefreie Rationen konzipiert wurde. Neben einem angepassten Phosphorgehalt (höher) enthält dieses Mineralfutter auch einige essenzielle Aminosäuren, die speziell bei getreidefreien Fütterungen als erstes knapp werden können. Durch seine getreidefreie und schmackhafte Rezeptur und den niedrigen Stärke- und Zuckergehalt von unter 3 % eignet sich Magnometabol® optimal auch für zuckerempfindliche Pferde.
Magnostable®
Magnostable® ist unsere Basis-Mineral-Vitamin-Versorgung für erwachsene Pferde. Die Nährstofflücken der klassischen Heu-Haferfütterung im Bereich Mineralien und Vitamine werden durch Magnostable® zuverlässig gedeckt. Ideal ist Magnostable® für gesunde Pferde mit moderater sportlicher Belastung (leichte bis mittlere Arbeit) und alte Pferde.
Unser Zuchtmineralfutter Magnostar® empfehlen wir um den Bedarf in den verschiedenen Abschnitten der Trächtigkeit und Laktation sowie im Wachstum von Jungpferden zu sichern.
Welches unserer Mineralfutter für welches Pferd und bei welcher Fütterung besonders empfehlenswert ist, finden Sie in unserer Vergleichstabelle.
Wir helfen Ihnen gerne das passende Mineralfutter für Ihr Pferd zu finden. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, dieser Service ist für Sie natürlich kostenfrei.
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