Quiet- die Geschichte

Vollblutaraber-Hengst Gamil
Vollblutaraber-Hengst Gamil

Ein Update vom Quiet Junkie...

 

Nachdem Gamil die letzten 2 Jahre 5gr Quiet am Tag bekam und er ja viele Jahre gut mit 3gr/Tag zurecht kam, dachte ich (Depp!) letzte Woche, ich teste das jetzt einfach nochmal. Die ganze Geschichte hat auch bis Tag fünf gut ausgeschaut. An Tag fünf war morgens schon der irre Blick wieder da (eigentlich ein eindeutiges Signal für "mehr Quiet") beim rausbringen war die Vogelscheuche in Nachbars Garten -die dort seit Monaten steht- schon ein Problem, das Heunetz im Unterstand am Paddock wurde auch skeptisch beschnorchelt. Zu dem Zeitpunkt war sogar mir klar, dass die Zeiten mit 3gr Quiet einfach vorbei sind. Eigentlich hätte ich ihm gleich was geben sollen - aber danach ist man immer schlauer.... Die richtige "Veranstaltung" kam nämlich am Abend... Nachdem ich arbeiten musste (Frechheit!), holte ich die Pferde im 3/4 dunklen rein - was sie aber absolut gewohnt sind! Die Hunde waren auch dabei (wie immer) und auf der Heuwiese am Mäuse buddeln. Gamil sieht beim heimführen die Hunde und bis ich schauen konnte war er weg. Natürlich samt Führstrick, was nochmal zusätzlich Schwung in die Veranstaltung brachte. Er also volles Tempo eine Rund über die Heuwiese - vom Führstrick verfolg- Richtung Stall (immerhin hat er das noch gerafft - in der anderen Richtung kommt irgendwann die Straße). Natürlich hat er nicht den direkten Weg genommen sondern einen Abstecher über den Parkplatz um dort noch über, bzw in, oder wie auch immer, jedenfalls hat er die Deichsel vom Heuwagen mitgenommen (rumps, schepper) um danach im rechten Winkel abzubiegen und in den Gartenzaun vom Nachbarn zu rasen (der lag wirklich nicht auf dem direkten Weg zum Stall). Den Gartenzaun hat er zielgenau am einbetonierten Metallpfosten genommen - dieser hat jetzt Schräglage und Zaun und Pfosten haben sich spontan voneinander getrennt. Den Eingang zur Stallgasse hat er natüüüüürlich verpasst und ist weiter zu Nachbars Stall. Zum Glück waren dort die Ponys noch draußen, eine davon - Anni, eine eher füllige Reitponystute - ist schon lange das Objekt der Begierde. Bei deren Anblick war der schleifende Strick doch nicht mehr so schlimm und ich konnte den vor der Weide hin und her stolzierenden Geisteskranken einsammeln. Ein normales Pferd hätte sich mit Sicherheit alles gebrochen. Gamil dagegen hatte nur an drei Beinen blutende Wunden und nachdem man dem Vogel ohnehin keinen Verband machen kann, bzw wenn man sediert schon, den Verband aber dann nichtmehr ohne Lebensgefahr abbekommt, habe ich beschlossen, dass das Blut die Wunde sicher super gesäubert hat und man nichts machen muss. Man kann Gamil an den Beinen WIRKLICH nur mit voll Dröhnung behandeln und nachdem mir spontan kein Tierarzt einfiel, den man langfristig aus dem Verkehr ziehen möchte, habe ich einfach gar nix gemacht - außer Quiet hoch dosiert!!!!! Zur Feier des Tages gleich mal 20 gr!

Am nächsten Tag war die Welt wieder in Ordnung. Keine Lahmheit, kein dickes Bein, nix! Dies Viech ist sowas von unglaublich zäh!!!!! Und, dank 5gr Quiet, sind jetzt weder Hunde noch Vogelscheuchen ein Problem.

Der Nachbar (Zaunbesitzer) hat mir erklärt, dass es unmöglich sein kann, dass dieses kleine Pferd den Zaun so kaputt gemacht hat - der ist ja einbetoniert- da MUSS einer dagegen gefahren sein! Tja, ich hab heute den Zettel für die Versicherung ausgefüllt.....

Und, ich bin ziemlich sicher mit Dosierungsversuchen in Sachen Quiet fertig bin!
Und, D A N K E für die Erfindung von Magnoquiet!!!!!!!!!!!!!!!

 

 

 

 

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