FAQ Stress vermeiden

Was ist Stress?

Stress ist die Reaktion des Körpers auf Überforderung. Im Stress kommt es neben einem Ionenungleichgewicht der Körperzellen stets zu einer erhöhten Ausschüttung von Adrenalin. Ein erhöhter Adrenalinspiegel wiederum verhindert eine geordnete Hirnfunktion. Das bedeutet: im Stress leidet einerseits der Körper unter den Folgen des Ionenungleichgewichtes und gleichzeitig ist zudem das Gehirn außerstande zu lernen oder Erfahrungen positiv zu verarbeiten.

Was sind Ursachen von Stress?

  1. Unzureichende Energiebereitstellung
  2. Vitamin und Nährstoffmängel
  3. Magnesiummangel
  4. Charakter
  5. Unsachgemäße Ausbildungsmethoden, Schmerzen

Zu 1.
Eine unzureichende Energiebereitstellung ist daran zu erkennen, dass die Pferde im Stall, beim allgemeinen Umgang und auch noch zu Beginn der Arbeit ruhig und gelassen sind, aber mit zunehmender Dauer der Arbeit oder in bestimmten Arbeitssituationen nerviger und hektischer werden.

Eine Überprüfung der Energieversorgung über die Ernährung ist durchaus sinnvoll und empfehlenswert. Unsere Ernährungsberatung steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Zu 2.
Ungleichgewichte und Mängel im Spurenelement- und Vitaminhaushalt verhindern die Losgelassenheit und Konzentration Ihres Pferdes. Inzwischen weiß fast jeder Reiter: Ein Magnesiummangel führt zu einem angespannten Pferd. Allerdings sind für einen funktionierenden Stoffwechsel noch viele weitere Spurenelemente und Vitamine nötig. Diese spielen auch insgesamt eine unverzichtbare Rolle für die Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit eines lebenden Organismus. Mit Magnolythe S100 sind Sie auf der sicheren Seite, was die Versorgung Ihres Pferdes mit allen notwendigen Mineralien und Vitaminen angeht.

Zu 3.
Pferde mit Magnesiummangel zeichnen sich durch besondere Schreckhaftigkeit aus. Nicht nur in der Arbeit, sondern ebenso im täglichen Umgang zeigen sie Schreckreaktionen, die in keinem Verhältnis zum Anlass stehen. Magnocalm enthält sehr gutes, bioverfügbares Magnesium, um Lücken in der Fütterung schnell und zuverlässig auszugleichen. Für eine Grundversorgung ist Magnolythe S100 ideal.

Zu 4.
Einige Pferde neigen dazu, immer alles recht machen zu wollen. Solche Pferde fühlen sich schnell überfordert oder ängstlich. Neben einer schonenden Ausbildung und viel Ruhe im Umgang kann solchen Pferden mit Magnoquiet geholfen werden. Stress führt zu einer erhöhten Adrenalinausschüttung verbunden mit einer reduzierten Serotoninproduktion im Gehirn. Serotonin wird auch "Glückshormon" genannt. Magnoquiet enthält unter anderem die Aminosäure L-Tryptophan. L-Tryptophan kann vom Pferd nicht selbst hergestellt werden, sondern ist eine sogenannte „essenzielle Aminosäure“, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss und eine Vorstufe des körpereigenen Botenstoffes Serotonin darstellt. Somit sorgt die Gabe von Magnoquiet für einen ausgeglichenen Serotoninspiegel und führt dadurch zu einem gelasseneren Pferd. Die Pferde lernen unter der Gabe von Magnoquiet sehr schnell, dass die übliche Angstreaktion (mit allen körperlichen Folgen wie erhöhtem Herzschlag, gesteigerter Adrenalin- bzw. bei länger andauerndem Stress auch Cortisolausschüttung, Einfluss auf die Verdauung über das vegetative Nervensystem etc.) ausbleibt und man kann relativ schnell die Menge an Magnoquiet reduzieren bzw. dann das Produkt auch vollständig weglassen.

Zu 5.
Die Pferde zeigen Stresssymptome bei gleichzeitig eindeutigen Abwehr- und Angstreaktionen in ganz bestimmten Situationen, die mit der Arbeit in Zusammenhang stehen. Das Pferd, das z.B. beim „in die Ecke reiten“ steigt, ist hierfür das klassische Beispiel, ebenso wie das Pferd, das auf einer Hand nicht an das Gebiss treten will, auf der anderen Hand ruhig und gehorsam arbeitet.

Was ist der Unterschied zwischen Magnocalm und Magnoquiet?

Magnesiummangel führt zur Überladung der Körperzellen mit Calciumionen und zu Reizleitungsstörungen im Nervensystem. Dieses führt zu erhöhter Schreckhaftigkeit und Stress. Die Gabe von Magnocalm gleicht diesen Magnesiummangel aus und sollte daher auch nur bei nachgewiesenem Magnesiummangel eingesetzt werden. Pferde mit Magnesiummangel zeichnen sich durch eine besondere Schreckhaftigkeit, nicht nur bei der Arbeit, sondern ebenso im täglichen Umgang aus.

Liegt kein Magnesiummangel vor, so kann Magnoquiet eingesetzt werden. Stress führt zu einer erhöhten Adrenalienausschüttung verbunden mit einer reduzierten Serotoninproduktion im Gehirn. Das in Magnoquiet enthaltene Tryptophan ist die Vorstufe zu Serotonin. Eine ausreichende Versorgung mit Tryptophan sorgt für einen ausgeglichenen Serotoninspiegel und führt zu einem gelasseneren Pferd.

Um Stress beim Pferd vorzubeugen, sollte stets die physische Belastung so gering wie möglich gehalten werden. Wichtig ist es auch auf eine ausgewogene Grundfütterung zu achten, so dass es gar nicht erst zu einer Über- oder Unterversorgung an Energie und Eiweißen kommen kann. Dieses hat ebenfalls massiven Einfluss auf die Rittigkeit und das Verhalten von Pferden. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns.

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