Ausbildung von Jugendlichen: Von Slumkindern zu Geschäftsleuten

Reiter für Afrika

„Ally Nkopano ist ein gutes Beispiel dafür, dass man mit Spendengeldern etwas sehr Praktisches und sehr Sinnvolles bewirken kann“, so Friederike Heidenhof. Die beiden Vorstände von „Partnerschaft für Afrika“, Friederike und Dr. Günter Heidenhof, die vor Ort dafür sorgen, dass die Mittel im Sinne von IWEST eingesetzt werden, sind gerade zurück gekehrt von ihrer sechswöchigen Projektreise und berichten, was sie vor Ort erlebt haben. „Ally ist ein junger Mann, der zusammen mit seiner kleinen Schwester alleine auf sich gestellt in den Slums gelebt hatte, weil beide Eltern an HIV/AIDS verstarben waren. Die beiden waren damals 12 und 10 Jahre alt und wussten nicht, wie sie am nächsten Tag satt werden sollten.“ Diese Situation erleben die Gründer von Partnerschaft für Afrika sehr häufig, da durch die HIV-Epedemie ein Großteil der Elterngeneration einfach weggestorben ist. Um den Jugendlichen eine Perspektive zu geben und zu vermeiden, dass sie aus purem Überlebens­kampf in Kriminalität, Prostitution, Radikalismus oder Flucht getrieben werden, sorgt der von IWEST monatlich unterstützte Verein dafür, dass diese Jugendlichen betreut werden und eine gute Schul- und Berufsausbildung erhalten. „Ally schaute uns anfangs mit perspektivlosem Blick an, heute ist er Elektriker und betreibt erfolgreich einen Schreibwaren- und Copyshop, den er selbst mit Hilfe eines geringen Startkapitals aufgebaut hat. Seine Schwester Mwanaharusi hat einen kleinen Kiosk und kann ebenfalls auf eigenen Beinen stehen“, bescheibt Friederike Heidenhof die heutige Situation. „Vor Ort wird uns immer wieder klar: You can make a difference!“

Spendenkonto: Partnerschaft für Afrika e.V.

Bank: Postbank
IBAN: DE 123 60100 430 998 255 438
BIC: PBNKDEFF      

 

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