Strzegom CIC3*

Grand Prix iWEST und Julia Mestern
Grand Prix iWEST
und Julia Mestern

Dass es schwer werden würde, war im Vorfeld klar. Sollen wir oder sollen wir lieber nicht, war die Frage, immerhin waren alle am Start, die auf der WM in Tyron für Deutschland reiten werden. Julia, die mit einigen Nachwuchspferden starten wollte (und das sehr erfolgreich tat!), entschloss sich mit unserem Grand Prix, genannt „Gumpi“, einfach eine ruhige Prüfung zu reiten und Erfahrung zu sammeln.

Petrus ließ es, ausgerechnet, als er in der Dressur startete, ein wenig regnen, was ihm gar nicht gefiel. Aber Platz 15 ist auch gut, wir wollten eigentlich nur Erfahrung sammeln und dass er normalerweise eine sehr gute Dressur geht, wissen wir ja. Es kam der Geländetag und uns hier zu Hause wurde etwas bang, als wir die Zeitfehler (und auch Hindernisfehler) der ersten Starter sahen. Wo würde er denn bei der geplanten "ruhigen Runde“ wohl landen? Egal, wäre ja schon toll, wenn er ohne Hindernisfehler durchs Gelände käme, oder? Kam er und das dann auch noch in einer sehr guten Zeit, so dass er sich in dem grandiosen Starterfeld von Platz 15 auf Platz 7 vorschob. Sandra Auffahrt, die noch amtierende Weltmeisterin, bewältigte als Einzige mit ihrem Viamant du Matz die Geländestrecke in Bestzeit.

Als wir am letzten Tag (Springen) erneut die Ergebnisse der ersten Starter sahen, waren wir wieder geschockt: Hindernis- und Zeitfehler en masse. Gumpi hatte auch einen Springfehler, wurde aber mit einer tollen Runde in der Endabrechnung in diesem stark besetzten Feld sogar 6. Liebe Julia, Gratulation zu dieser großartigen Leistung, das war einfach spitze! Wir gratulieren an dieser Stelle auch der Siegerin Sandra Auffahrt und allen Reitern, die die deutschen Farben in Tyron vertreten.

Vielseitigkeits-Sport-Deutschland

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